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Im mittelsächsischen Raum, an der Zwickauer Mulde
gelegen, erwartet Sie Rochitz eine
Stadt mit über 1000jähriger Geschichte. Bereits Ende des
10. Jahrhunderts wird die Burg
Rochlitz erwähnt, deren beide charakteristische Türme seit
jeher das Bild der Stadt,
besonders von der Muldenseite her, prägen. Heute noch läßt
sich der ehemalige Grundriß
der Stadt sehr gut erkennen. Besonders sehenswert in Rochlitz sind
der im 16. Jh. sogar
als Turnierplatz genutzte Marktplatz, die Petrikirche als älteste
Kirche der Stadt, die
kunstgeschichtlich interessante Kunigundenkirche und das Rathaus.
Vom Rochlitzer Berg,
einem ehemaligen Vulkan, eröffnet sich dem Besucher aus der
Höhe des Aussichtsturmes
ein beeindruckender Ausblick in die Ebenen des Muldentales.
Den Schätzen dieses Berges verdankt Rochlitz auch seinen
Beinamen: Stadt des roten
Porphyr.
Seit dem frühen Mittelalter baut man an dieser Stelle den
beliebtesten, weit über Sachsen
hinaus bekannten, Werkstein ab. Diesen wunderschön rot bis
hellviolett gefärbten, mit
weißen Adern durchzogen Stein, findet man nirgendwo in Europa
in dieser Ausprägung.
Ungezählte Bauwerke sind seit altersher aus diesem phantastisch
gefärbten Stein
entstanden.
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