Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge gilt als das kleinste Mittelgebirge Deutschlands und liegt im östlichen
Dreiländereck zu Polen und Tschechien.

Dem Besucher öffnet sich ein zauberhafter Landstrich, gekennzeichnet durch malerische
Bergrücken, bizarr geformte Erhebungen aus Sandstein und romantische Täler.

Ganz besondere Kleinode dieser Region, der Oberlausitz, sind die Umgebindehäuser. Als
typische Volksbauweise des 17. und 18. Jahrhunderts erhalten, fügen sie sich harmonisch
in die Landschaft ein und verleihen ihr einen ganz eigenen Charme.

Im Erholungsort Großschönau wurden seit 1666 kostbare Tafeldamaste gewebt. Der Ort
gilt auch als die Wiege der deutschen Frottierweberei.

Der Kurort Oybin ist Mittelpunkt des Zittauer Gebirges. Aus einem Tal erhebt sich als
beeindruckendes Sandsteinmassiv der Berg Oybin. An seinem Fuß ist ein Kleinod
barocker Baukunst gelegen: das "Hochzeitskirchlein".


Mit der Verleihung des Stadtrechtes im Jahre 1254 legte Ottokar II. als König von Böhmen
den Grundstein für die Entwicklung einer Stadt, die sich gewiß mit zu den schönsten
Städten Sachsens zählen darf: Zittau.

Zittau ist die am weitesten südöstlich gelegene Stadt des Freistaates, reich an Historie und
wunderschönen Bauten. Besonders sehenswert ist der gesamte, seit 1991 unter
Denkmalschutz stehende, Altstadtkern.

Zu einer Pilgerstätte für Kunstfreunde wurde die Stadt durch einen besonderen Schatz: die
Zittauer Fastentücher.

Das „Große Zittauer Fastentuch“ aus dem Jahre 1472 gehört neben dem berühmten
„Teppich von Bayeux“ (Frankreich) zu den eindrucksvollsten Werken der Textilkunst.

Die Ziele

1 Eibenstock
2 Schneeberg
3 Schwarzenberg
4 Johanngeorgenstadt
5 Zwickau
6 Hartenstein
7 Annaberg-Buchholz
8 Chemnitz
9 Oberwiesental
10 Seiffen
11 Freiberg
12 Meissen
13 Dresden
14 Rochlitz
15 Bautzen
16 Zittau
17 Wernesgrün
18 Plauen / nördliches Vogtland
19 Klingenthal / Markneukirchen
20 Franzensbad
21 Marienbad
22 Karlsbad