Das sächsische Vogtland - Heilquellen, Spitzen und viel Musik
Göltzschtalbrücke im Vogtland
Das Vogtland erhielt seinen Namen im 12. Jahrhundert, als unter der Herrschaft Kaiser Barbarossas Vögte dieses Gebiet verwalteten. Heute belegt es einen Teil der 3 Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern.
Im sächsischen Vogtland entwickelte sich seit nahezu 400 Jahren ein Weltzentrum des Musikinstrumentenbaus.

Seine Harmonikas, Akkordeons oder Violinen sind bis heute ein Begriff für Tradition und Qualität.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist der Wintersport heimisch in der Region um den 936 Meter hohen Aschberg bei Klingenthal. Hier befindet sich das Landesleistungszentrum Ski, wo derzeit ca. 70 Sportler trainieren, und eine supermoderne Skischanze – die modernste Großschanze Deutschlands. Sehenswürdigkeit Nummer Eins der Region ist die Göltzschtalbrücke, die größte Eisenbahn – Ziegelsteinbrücke der Welt, aus ca. 26 Millionen roten „Backsteinen“ errichtet.

Schöne Burgen krönen das Land, wie die Burg Mylau nahe der Göltzschtalbrücke oder die Burgruine Elsterberg. Der erste deutsche Raumfahrer war ein Vogtländer: Sigmund Jähn aus Morgenröthe – Rautenkranz.
Deshalb ist man hier stolz auf die Deutsche Raumfahrtausstellung.

Die Drachenhöhle bei Syrau, Sachsens erste Schauhöhle, begeistert den Besucher mit herrlichen Tropfsteingebilden. Gleich in der Nähe dreht sich das Windrad der Holländerwindmühle Syrau. Der Entwicklung der Luftspitze um 1900 verdankt die Stadt Plauen ihren Ruf als „Spitzenstadt“.

Aus den Tiefen der Erde entspringende Heilwässer ließen das Bäderdreieck Bad Elster, Bad Brambach und Bad Sohl entstehen.
Und über die vogtländischen Berge hinweg erreicht man in kurzer Zeit das Gebiet des tschechischen Kaiserwaldes mit den berühmten Bäderstädten Marienbad und Eger / Franzensbad oder das Hochmoor Soos.

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